Unter diesem Titel lud unser Hauptsponsor Glatt unsere Mitglieder ein, das vermeintlich bekannte Einkaufszentrum aus einer ganz neuen Perspektive zu entdecken.
Die Zahlen sprechen für sich: Rund 9,5 Millionen Besucherinnen und Besucher pro Jahr, ein Umsatz von über CHF 600 Mio. und eine Flächenproduktivität von beeindruckenden CHF 14’000 pro Quadratmeter zeigen, dass stationärer Handel noch lange nicht am Ende ist. Dazu kommen 4’500 kostenlose Parkplätze – kein unwesentliches Detail im Kampf um Kundschaft.
Der eigentliche Erfolgsfaktor aber ist die Mischung: rund 100 Geschäfte, 16 Restaurants, internationale Grössen wie Apple, Lego oder Zara – und mittendrin lokale Anbieter. Das Ziel: kein reiner Einkaufsort, sondern ein Ort zum Verweilen.
Denn genau das ist die stille Stärke des stationären Handels gegenüber dem Onlineshop: Begegnung. Man trifft sich, trinkt einen Kaffee, shoppt gemeinsam, isst etwas – und verbringt Zeit miteinander. Das Glatt setzt deshalb konsequent auf neue Formate, Veranstaltungen und sorgfältig kuratierte Marken.
Ein Paradebeispiel: Reawake, das High-End-Secondhand-Geschäft von Rea Bill. In einer Welt, in der alles per Klick verfügbar ist, gewinnen Exklusivität, Geschichte und Einzigartigkeit an Wert. Secondhand macht begehrte Luxusstücke zugänglich, die längst nicht mehr im regulären Handel zu finden sind.
Dazu kommt das Thema Nachhaltigkeit – mit einer Zahl, die hängen bleibt: Weltweit existiert bereits heute genug Kleidung, um die nächsten sechs (!) Generationen zu versorgen. Reawake setzt genau hier an: hochwertige Stücke werden geprüft, authentifiziert, aufbereitet – und bleiben im Kreislauf, statt vernichtet zu werden. Die Kundschaft reicht dabei von jungen Menschen bis zu Seniorinnen; gerade jüngere Generationen schätzen zunehmend, etwas Einzigartiges zu besitzen, das nicht jeder trägt.
Im hauseigenen Atelier werden Taschen repariert und Kleidungsstücke per Upcycling neu interpretiert – aus Altem entsteht Einzigartiges, mit Handwerkskunst statt Massenware. So wird Secondhand-Shopping zur Schatzsuche: Man weiss nie, was einen beim nächsten Besuch erwartet, aber jedes Stück erzählt seine eigene Geschichte.
Bei der anschliessenden Glatt Safari ging es auf Entdeckungstour durch zahlreiche Ecken des Centers – inklusive dreier überraschender Erfolgsgeheimnisse: unbequeme „Männerparkplätze“ (bewusst ungepolsterte Sitzgelegenheiten, damit die wartenden Begleiter nicht zu lange verweilen), kostenloses WLAN und ein sorgfältig gewählter Duft in den Toiletten.
Den Abschluss bildete ein Apéro Riche mit grosszügigem Gewinnspiel – ein weiterer wunderbarer Abend in entspannter Runde!