Am vergangenen Dienstag waren wir bei unserem langjährigen Hauptsponsor Emil Frey zu Gast. Im Range Rover Ausstellungsraum wurden wir von Kathrin Frey, Mitglied der Geschäftsleitung, ganz herzlich begrüsst.
Bernd Hoch, Managing Director, und Marina Renner, Leiterin des Auto-Abo-Geschäfts, gaben den Women’s Circle Mitgliedern einen spannenden Einblick in die Mobilität der Zukunft.
Bernd Hoch begann mit einer einfachen Beobachtung: Mobilität bleibt ein Grundbedürfnis, doch die Art, wie wir sie nutzen, verändert sich. Ähnlich wie die gedruckte Zeitung vielerorts digitalen Angeboten gewichen ist. Emil Frey hat sein Angebot deshalb breiter aufgestellt und deckt heute die ganze Palette ab: vom Taxi über Mietwagen, Auto-Abo und Leasing bis zum eigenen Auto. Marina Renner stellte anschliessend das Auto-Abo vor. Es ist eine All-inclusive-Lösung mit festem Monatspreis, bei der nur Benzin oder Strom dazukommen. Dank flexibler Laufzeiten passt es zu ganz unterschiedlichen Lebenssituationen, etwa für Expats, Familien in Veränderung oder Menschen, die Angehörige in einer anderen Stadt pflegen. Bemerkenswert: 80 Prozent der Abos werden online abgeschlossen.
Danach zeigte Bernd Hoch, wie stark sich das Auto selbst verändert hat. Vor zehn Jahren galt die Elektromobilität noch als Nischenthema, heute hat rund die Hälfte der verkauften Fahrzeuge einen Stecker. Zudem ist fast jeder Neuwagen mit dem Internet verbunden. Über eine App lassen sich zum Beispiel Heizung und Klimaanlage aus der Ferne steuern oder das Auto abschliessen. Als nächsten Schritt sehen die beiden die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel: Auto, Tram, Zug und Velo sollen sich künftig in einer einzigen App kombinieren lassen. Heute braucht es dafür laut Marina Renner oft rund 20 Apps.
Noch weiter in die Zukunft weist das autonome Fahren, also Fahrzeuge ganz ohne Fahrerin oder Fahrer. Hier sind die USA und China klar voraus: Ihre Robotaxis haben bereits Hunderte Millionen Kilometer Fahrpraxis gesammelt. Europa tut sich mit unterschiedlichen nationalen Regeln schwerer. Die Schweiz hingegen ist gut unterwegs, mit rund 16 Pilotprojekten, etwa in der Paketzustellung oder bei Postautos. Bernd Hoch rechnet damit, dass uns autonome Fahrzeuge in den 2030er-Jahren im Alltag begegnen werden, in der Logistik wohl schon früher.
Bei aller Technik stellten Marina Renner und Bernd Hoch am Ende den Menschen in den Mittelpunkt. Technologie wird erst dann zur Innovation, wenn sie menschlich bleibt: Wir sollen verstehen, was sie tut, die Wahlfreiheit behalten und im Alltag entlastet werden. Für Emil Frey bleibt die individuelle Mobilität deshalb die Grundlage für Freiheit, Wohlstand und gesellschaftliche Teilhabe. Sie versteht sich als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr, nicht als Gegensatz. Gleichzeitig wird Mobilität nachhaltiger. Bis 2030 dürften die CO₂-Emissionen von Autos um 70 bis 75 Prozent sinken. Bernd Hochs Fazit: offen bleiben für die Reise, denn am Ende soll Mobilität auch Freude machen.
Beim anschliessenden grosszügigen Apéro ergaben sich angeregte und tiefe Gespräche, sowohl mit den Mitarbeitenden von Emil Frey als auch untereinander. Natürlich durfte auch ein Platz am Steuer nicht fehlen, um ein erstes Gefühl für die Range Rover Modelle zu bekommen. Alles in allem war es einmal mehr ein wunderbarer Abend.
Unser grosser Dank geht an Kathrin Frey und ihrem ganzen Team, die den Abend so perfekt gestaltet haben.